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Kambodscha 05.07.07 / 06.07.07

6. Juli 2007

Hey hey,

ok, 6. Tag der Reise und der 1. in Kambodscha in Siem Reap. Nach 14 Stunden Busfahrt von Bangkok nach Siem Reap endlich angekommen. Bus und Strasse waren in Thailand noch gut. Aber nachdem sich Thais und Kambodschaner leider nicht besonders gut verstehen (angeblich haben die Kambodschaner mal die Thai Botschaft angezuendet und ihren Koenig beleidigt ) (Thailand liebt seinen Koenig … uerberall sind Plakate, Schreine und Denkmaehler von dem…. ) ging das mit dem Grenzpassieren leider nicht so einfach. 2 Stunden hat das gedauert, mit einem Fussmarsch weil sie eine Art Sperrzone beim Grenzuebergang eingerichtet haben…. Also 2 Stunden spaerer dann auf kambodschanischer Seite hats auch lustigerweise gleich angefangen zu regnen. Hier ist grad Regenzeit. Es regnet zwar nicht so oft, jeden Tag 1 mal, aber wenn dann richtig. Aber nicht so lange, ne Stunde circa. Danach gings nochmal 6 Stunden mit dem Bus nach Siem Reap weiter. Allerdings hat Kambodscha nur in den Grossstaedten betonierte Strasse. Auf dem Land keine. Es ist ungefaher so als fahre man stetig ueber unseren Parkplatz am THG. Das die Achsen des Busses da mitgemacht haben war eigentlich ein Wunder, aber irgendwie wars auch lustig. Alles in allem hat die Bussfahrt super ivel Spass gemacht und war ein tolles Erlebnis, dass sich vermutlich wiederholen duefte wenns Richtung Vietnam geht (naechstes Wochenede denk ich, evtl etwas frueher). In Siem Reap bin ich dann in einem Guesthouse abgestiegen. Die sind zwar nicht so super ausgestattet, kosten aber wenig. Dieses jetyt 5 Dollar die NAcht. Und es gibt immerhin n Bett, fliessend warmes Wasser und sogar Kabel Tv (bedeutet aber das man trotzdem fast nur asiatische Programme bekomt). Troztdem ist das ganz gut und ich denki ich bleib noch bis mind Sonntag hier. evtl Montag. Dann gehts weiter nach Phnom Penh. Gestern war vor allem die Armut auffaellig, vor allem auf dem Land. Das meiste sind notduertig zusammengezimmerte Holzhuetten die wegen dem vielen Wasser auf Pfaehlen stehen. Dazwischen immer wieder die gruenen Reisfelder, in denen sich alle moeglichen Schlangen wimmeln sollen (hab bisher leider abgesehen von der Schlangenfarm noch keinen gesehen). Die Daecher schienenn oft undicht zu sein. Entweder Wellblech oder Bananenblattdaecher. Alles ist von dem Regen total aufgewuehlt, schlammig und die „Strasse“ wird aufgeweicht. Es gibt demnach auf dem Land weder fliessend Wasser, noch Strom oder aehnliches. Hin und wieder sieht man einen Generator (Benzin bekommt man wirklich ueberall, teilweise abgefuellt in 1 Liter Flaschen). Es wird rasch dunkel, etwa um 6 Uhr. Zwischendurch sieht man noch UN FAhrzeuge vorbeifahren (bis 1994 Rote Khmer Herrschaft) (Kambodscha ist nach wie vor stark von Landminen verseucht. Auf dem Land passieren oft „Unfaelle“ leider) (2004 Versuch von einigermassen demokratischen Wahlen, lief solala, jetzt konstitutionelle Monarchie) (Seit 1993 ist die UN im Land und ueberwachte yu Beginn Entwaffnung der Khmer und ab 1994 die Wahlen usw.) Auf dem Land gibt es auch nur selten Autos. Fahrraeder sind die gaengigsten Transportmittel. Manchmal gibt es aber auch Mofas, ganz selten ein Auto. (In den groessen Staedten gibts quasi nur so Mofas). Manche haben sich ein Gefaehrt selbst gebaut. Waegen werden aber auch oft per Hand gezogen.
Das Essen allgemein scheint gut zu sein. Es wirkty ein bisschen chinesisch, aber meistens ist es i Wog zusammengewuerfelt und gebraten. Wirklich exotische Dinge zum essen hab ich bisher noch nciht gesehen, war aber noch nicht in Siem Reap Innenstadt. Heute standen die Tempel auf dem Programm. Ankor Wat etc. Das Ganze ist etwa 1 km, von hier. Es sind 4 grosse Tempelanlagen. Ankor Wat ist nur die bekannteste, weil am besten erhalten. Wer den Film Tomb Raider gesehen hat, hat auch schon mal eine Tempelanlage gesehen> Ta Brohm. Dort wurde der Film wohl gedreht. Allerdings sieht das dort nicht ganz so aus wie im Film. Es ist wesentlich zerfallener, wesentlich unzugaenglicher. Man kann sich einen Fuehrer mieten der fuer 20 Dollar einen den ganen Tag von Anlage zu Anlage faehrt (die Anlagen sind alle 1 bis 3 Km von einander entfernt.). Auch der Eintrittspreis belaueft sich auf 20 DOllar. Man merkt an den Preisen dass das ganze absolut touristisch ausgelegt ist und so ists dann schlussendlich auch. Sehr viele Einheimische bieten dort ihre Waren an: Speisen, Getraenke, Handwerkskunst, Ketten, Taschen, Bilder usw usw. Meiust bezahlbar, aber wuerde man bei jedem was kaufen der einen anredet deswegen (und das ist wirklich jeder StandinhaberIn), wuerde man innerhalb von nem halben Tag totale Ebbe im Geldbeutel haben. Insgesamt kann man fuer 1 bis 2 Dollar ganz gut yu Mittag Essen. Fuer Getraenke muss man etwas dasselbe rechnen.
Kommt man bei den Alagen aber etwas von den touristischen Hauptstrassen weg, ist man im Prinzip mitten im schwuelen Tropenwald wenn man so will. Dort ist es viel lustiger da man nicht nur die Tempelanlaen sieht, sondern auch Kleintier wie 20 cm lange Tausendfuessler, viele bunte Schmetterlinge, Spinnen, Froesche, Krabben und Krebse (es gibt viele Wasserflaechen). Angeblich hats auch einige Schlangen aber davon hab ich wie gesagt noch nichts mitbekommen. Auch muss man nicht staendig an den Staenden vorbeilaufen, wo 10jaehrige Kinder ihre Waren anbieten. Denn man spielt natuerlich auf Mitleid. Und oftmals gelingt das auch, denn die Lebensverhaeltnisse sind teilweise wirklich schlimm und da faellt es einem nicht schwer mal ein Armband fuer 1, 2 DOllar abzukaufen. Aber eben wie gesagt, wenn staendig gleich leerer Geldbeutel.
Die Tempelanlagen sind toll, aber leider oft sehr zerfallen. Das alles ist denk ich beeindruckender wenn man die Bilder sieht und deswegen will ich damit erstmal nicht so sehr langweilen. Aber alles in allem wars ein toller Tag, wenn auch mit Fuehrer und Eintritt nicht ganz billig. Auf alle Faelle erlebenswert.
Fuer morgen sind vielleicht die floating markets / Villages geplant, aber ich weiss nicht genau wie weit weg das von hier ist.

Also, ich hoff es geht euch allen gut und ihr seid alle wohl auf!

Viele liebe Gruesse aus Siem Reap

Korbi

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