Andreas „Staufi“ Staufenbiel

Also, auf Bitten von Staufi und weil er so ein Original ist und sicherlich auch einen gewissen Charme hat, nur wissen wir ihn nicht genau zu definieren :D , eine kurze Charakterristika. Leider ist sie absolut unvollständig, man könnte wohl Bände füllen. Vor allem bezüglich der exhibitionistischen Ader. Aber im Laufe der Zeit kommt hoffentlich noch einiges hinzu. Deshalb jetzt nur mal der lange Kommentar vom Abijahrgang.

Ein Tag im Leben von Andreas „Staufi“ Staufenbiel


Um Andreas Staufenbiehl treffend zu beschreiben bräuchte man viele Seiten oder man schildert einfach seinen Tagesablauf. Doch dort beginnt schon das Problem, denn wo sollen wir anfangen? Beim Aufstehen Morgens oder bei seiner ersten Handlung am neuen Tag? Denn das ist bei Andreas nicht dasselbe und um 0 Uhr findet man ihn meistens im ICQ, wo man sich auf die irrwitzigsten Dialoge mit ihm freuen kann. Irgendwann zwischen 1 und 2 Uhr verabschiedet sich Andreas um vom Sofa aus eine Geschichtsdoku im TV zu sehen und dabei vielleicht ein Tiefkühlpizza zu essen. Irgendwann geht er dann aber doch ins Bett und schafft es weitere 4 Stunden später tatsächlich mehr oder weniger pünktlich im Unterricht zu erscheinen.

Im Unterricht widmet „Andi“ sich dann mit großer Hingabe seinen Sitznachbarn was die meisten unter ihnen sehr freut, denn Andi ist ein Unterhaltungstalent. Nach der Schule genießt er zunächst oft ein Mittagschläfchen, bevor er zum Basketball oder ins Fitnessstudio trainieren geht. Es kann vorkommen das man Andi auch im Badenmantel antrifft, wenn man ihn abends zum Weggehen abholen will. Doch schnell zieht er sich um, packt den Ipod ein, wir machen einen Umweg über 2 Pils, bei denen man angeregt diskutiert und sitzen schlussendlich glücklich im Kino. Nach dem Film, meist gegen 2 Uhr, trifft man sich nochmal im ICQ um den Film und andere Wichtigkeiten zu besprechen.

Wir wünschen Dir, dass du immer den Weg zu McDonalds findest!

Hauke&Korbi

9. September 2007 Verfasst von Korbinian März | Allerlei | | Noch keine Kommentare

 

Stell dir vor, morgen ist Krieg

Das gesamte Land ruft Sieg!

Stell dir vor, es wehn die Fahnen

Nichts nutzt mehr das leise mahnen

 

Alle Menschen auf der Straße

Rasend in der Kriegsekstase

In tiefer Nacht, im Sternenlicht

Oh, wie ist man d’rauf erpicht

 

Die ries’gen Öfen anzufeuern

Und den Stahl blitzblank zu scheuern

Alle wirbelt, tanzt und singt

Wie romantisch das auch klingt

 

Hammerschlag und Höllenhitze

Fertig ist die Kriegshaubitze

Dicker dunkler Schornsteinrauch

Alles alles Menschenbrauch!

 

Und so geht’s die ganze Nacht

Niemand der daraus erwacht

Jeder schuftet wie in Trance

Wünscht sich nebenher Bonne Chance

 

Rollt erst mal das Kampfgerät

Ist’s bereits auch schon zu spät

Unaufhaltbar dieser Drang

Alles alles Menschenzwang

 

Ungeduldig sind die Leute

Wittern ihre Kampfesbeute

Jubelschreie, Fanfaren klingen

Auf! Auf! Den Feind bezwingen!

 

Tage, Monate und Jahre später

Die blutrote Sonne hängt am Äther

- noch immer ist es nicht vorbei

Mit dem ganzen Kriegsgeschrei

 

Oh, man wird es ewig spielen,

Das Lied wo ungezählte Opfer fielen

Das Pferd der Zeit trägt uns voran

Und wir fangen von vorne an

8. September 2007 Verfasst von Korbinian März | Gedichte | | 3 Kommentare

 

Der Fischer

Schwindend Schönheit, sing mir heute

Von der Wellen wagend Wogen

Welche sich errangen Beute

Und in dunkle Tiefen zogen

 

Sieh nur des Fischers Schifferkahn

Zwischen blauem Berg und Tälern

Gefangen in Gezeitenwahn

Und kein Flehen lässt ihn schmälern

 

Schwappt zum Bug, dann Schnappt das Segel

Bricht den Mast gleich knorrig Zweigen

Unter Deck hebt sich der Pegel

Und Poseidon lobt den Reigen

 

Trident links, die Gischt schäumt leckend

Übers Holz, das Schiff muss sinken

Trident rechts, die Tiefe schmeckend

Unser Fischer wird ertrinken

 

Schon fassen die kalten Massen

Dieses Opfer für die Meere

Noch will er den Gott nicht hassen

Und er setzt sich doch zu Wehre

 

Schluckt das Salz und ringt zum Ende

Schon sind aller Lungen Tage

Ahnt nicht mehr des Lebens Wende

Und wer rettete bleibt Frage

 

Klebt voll Sand an sanfter Küste

Der Kahn ist weg, doch er ist da

Traumahnung an Meerfraubrüste

Und er liebt, die er nie sah

8. September 2007 Verfasst von Korbinian März | Gedichte | | Noch keine Kommentare