Der Sinn des Lebens ist Leben. Der Sinn im Sein als Form einer selbsterklärenden Schleife. Wie in allen großen Dingen, größten Dingen (wie etwa auch die Liebe), ist die beste Erklärung durch sich selbst gegeben. Eine Melodie wird erst vollkommen und wunderschön wenn man ihre Höhen und Tiefen spielt, wie im Leben welches das perfekteste und vollkommenste ist. Der Sinn liegt im Lachen und im Weinen, im Lieben und im Hassen. Der Sinn liegt in den fallenden Ahornblättern am fahlen Herbstabend. Der Sinn liegt im Wogen der Weide im Frühlingswind. Der Sinn liegt in den Augen der einen, einzigen Frau. Ein Sinn für das Leben müsste an sich größer sein als das Leben selbst.
Wir leben in der „besten aller möglichen Welten“ (so denkt nicht nur Leibniz) und wie könnte man für die höchsten aller Werte einen Sinn finden, wenn nicht durch diese Werte selbst. Wie könnte man eine Erklärung herunterstammeln, mit bloßen Wörtern, für die reine Freude, für die reine Schönheit.
Das Leben an sich mag wohl seine Schwierigkeiten haben, mag wohl seine Hürden und Schmerzen weit jenseits allem vorstellbaren beherbergen. Aber es schwingt doch irgendwie immer der Hauch einer Ahnung mit. Eine Ahnung, dass egal was passiert, ein Sinn hinter dem absoluten schwebt:
Auch der Tod gehört zum Sinn des Lebens und macht das erlebte nur schöner, kompletter. Wie oft wünschten wir uns, dass sich ein Augenblick in die Ewigkeit ziehen, strecken würde. Doch wenn man die schönsten Momente in die Unendlichkeit hinausziehen würde, würden sie schal werden und schwach. Der Tod setzt einen Endpunkt, einen Endpunkt der das Kunstwerk Leben auf Ewig abschließt, verschließt, bevor es sich verläuft, verzieht und an Substanz verliert.
Aber letztendlich kann man den Sinn nicht beschreiben, man muss ihn erleben, Dieser Aufruf der ganzen Welt: Sucht den Sinn nicht, lebt ihn!
Phom Penh / Saigon bis 16.07.07
Ok hey zusammen
nach knapp 1 Woche also wieder eine email. Mittlerweile bin ich gut in Saigon angekommen und eigentlich ist die Zeit hier auch schon wieder vorbei. Morgen frueh startet die laengste FAhrt, 50 Stunden fuer rund 1800 Kilometer an der vietnamesischen Kueste entlang, nach Hanoi hoch. Also aus dem Sueden ganz hoch in den noerdlichen Teil Vietnams. Dann bleiben also noch gute 3 Tage fuer HAnoi. Am Sonntag geht dann schon wieder das Flugzeug nach Bangkok zurueck.
Aber zunaechst noch zu Kambodscha, denn ich war noch 4 Tage in Phnom Penh, der kambodschanischen Hauptstadt. Allerdings kann ich nicht wesentlich viel dazu sagen, denn 3 von diesen 4 Tagen war ich krank, Magenverstimmung, und auch kulturell hats nicht wirklich viel zu bieten. Es gibt ein paar Denkmaeler, die grosse Nationalbibliothek und den Koenigspalast. Wie schon erzaehlt sind Thailand wie auch Kambodscha im Grunde Koenigreiche, zumindest lieben und verehren sie alle ihren Koenig. Wieso nur frag ich mich? Denn zumindest in Kambodscha liegt dr ganze Reichtum offenbar allein im Koenigspalast. Nichts anderes bekommt anscheinend etwas davon ab, denn Phom Penh ist nicht wirklich so wie Bangkok o. andere HAuptstaedte. Im Gegenteil, die Infrastruktur ist recht schlecht, es gibt nur schlechte Strassen, es ist enorm schmutzig und viele Menschen scheinen aermer zu sein als in SIem Reap. Zumindest ist die Anzahl von Bettlern etc deutlich hoeher. Bettler und Hilfsbeduerftige bekommen in Kambodscha uebrigens keine staatliche Hilfe. Das mag auch erklaeren warum es in Thailand keine Bettler gibt bzw nur wenige und in KAmbodscha relativ viele. Troztdem verehren sie alle ihr Koenigshaus und ueberall haengen Plakate und sind kleine Schreine eingerichtet.
Der gesamte Reichtum scheint sich also auf den Koenigspalast zu legen. Der ist natuerlich dementsprechend wirklich praechtig. Es ist ein sehr grosses Areal, zum ersten mal etwas wo es auch eine Art PArk gibt. Gruen ist sonst erstaunlicherweise wenig zu finden in Phom Penh. Ueberall gibt es Gold, Silber und Jade in Massen in dem Palast. Dazu einen etwa 100 mal 70 cm grossen Smaragdbuddha. Ich vermute aber das es JAde ist. Lustigerweise darf man aber kaum etwas fotografieren bzw ueberhaupt ansehen. Bestimmt 5 mal stand eine grosses Schild „Zone Interdit“ vor mir. Ach, wahrscheinlich oefters. Von allem was ausgestellt war durfte man auch keine Fotos machen, aber dafuer 15 DOllar fuers Ticket verlangen
. Es war troztdem auf jeden Fall ein Blick wert.
Ich habe noch vergessen zu erwaehnen das es in Phom Penh gigantische Maerkte gibt wo man wirklich alles bekommen kann. Vorzugsweise natuerlich gefaelschte MArkenartikel, also die Rolex fuer 10 Dollar. Also Uhren ist ein sehr grosser Teil. Dazu kommen andere gefaelschte Artikel wie Schuhe, Taschen, Rucksaecke, PArfums usw. Dann undendlich viele Haushaltswarenartikel, Gemuese und Fleisch, sehr sehr viel Schmuck, wobei 95% davon schrecklicher Kitsch ist. Toll sind natuerlich die vielen Stoffe. Sehr viel Seide natuerlich. Schals, Tischdecken, Rohseide, Tuecher usw usw. Alles sehr farbenfroh, alles nicht besonders teuer, denn billig ist Kambodscha auf alle Faelle. Das billigste LAnd bisher. Thailand ist denk ich am teuersten, aber vergleichsweise immer noch billig, Vietnam ist aehnlich“teuer“ wie Thailand. Thailand ist bei Waren etwa halb so teuer wie bei uns, Es kommt natuerlich darauf an ob man importierte Artikel will oder nicht. Kambodscha ist eta 2/3 von den thailaendischen Preisen und Vietnam etwa 80% vielleicht von den thailaendischen um mal einen Vergleich zu haben. Um ganz konkret zu sein, die 1,5 Liter Cola Flasche kostet in Vietnam durschnittlich 12000 DOng. 16000 Dong sind 1 Dollar, macht also etwa 70 EuroCent fuer 1 Flasche Cola. Fuer 20 bis 40 000 Dong bekommt man ein gutes Mittagessen.
Naja, zurueck zu Phom Penh. Ich muss sagen das mir SIem Reap deutlich besser gefallen hat, mag auch am Kranksein liegen, aber auch athmosphaerisch war es einfach irgendwie besser. Es ist schwer zu beschreiben. Zusammenfassend war KAmbodscha auf jeden FAll einen Blick wert und es hat sich sicherlich gelohnt. Nicht immer war es schoen, aber sehr sehr interessant.Es koennte aber weit mehr aus sich machen.
Es ging dann also letzten Freitag weiter nach Saigon. DIe Fahrt ging weit schneller als gedacht, 6 Stunden. Dabei kann man auf jeden Fall eine Sachen erwaehnen. WIr koennen froh sein das wir sowas wie die EU haben und nicht 1, 5 Stunden am ZOll verbringen duerfen und freundlich laecheln duerfen waehrend man wieder 1 oder 2 Dollar fuer irgendwas unsinniges was niemand braucht dem Zollbeamten hinstreckt. Eigentlich verstehen sich Kambodschaner und Vietnamesen gut. In Phom Penh gibts sogar ein Freundschaftsdenkmal. Aber die ZOllkontrollen sind der Horror. 5 mal Ausweiskontrolle mindestens, 2 mal irgendwelche EInreisepapiere schreiben, obwohl man den ganzen Scheiss schon beim Visaantrag gemacht hat und die Details sowieso schon in irgendeiner Datenbank gespeichert sind. Trotzdem also nochmal und nochmal. Dazu kommen die staendigen Gepaeckdurchleuchtungen und wie erwaehnt das dauernde bezahlen von 1 Dollar. Z.B. der Gesundsheitscheck. Was sowieso eifnach nur der totale Witz ist. MAn bekommt einen Zettel in die HAnd gedrueckt. Darauf sind ein paar Krankheiten aufgezaehlt. Unten drunter sind zwei KAestchen. Darueber steht die Frage: HAben sie irgendeine der oben aufgezaehlten Krankheiten? Ja/Nein. Abgesehen davon dass es absolut unspezifisch ist, wird denk ich kaum jemand zugeben falls er eine schlimme Krankheit hat und aber die Grenze ueberqueren will. Das GAnze kostet 1 Dollar und Zeit. Weiterhin muss man 1 Dollar bei der Verzollung zahlen auch wenn man gar nichts zu verzollen hat usw..
Aber insgesamt ist es das wirklich eine interessante Erfahrung gewesen und ich wuerds jeder Zeit wieder machen. Im Nachhinein lacht man darueber. Also, man kann viel gegen die EU sagen, aber gewisse Vorteile hat sie auf jeden Fall und ich denke wir wissen das oft gar nicht mehr zu schaetzen weil wir schon zu sehr daran gewoehnt sind.
Daraufhin war also Vietnam und nicht mehr Kambodscha. LAndschaftlich unterscheidet sich zumindest der Sueden Vietnams nicht von KAmbodscha. Dieselben Bilder: Reisfeld, Reisfeld mit Wasserbueffel, Holzhuette, Holzheutte, Reisfeld, Reisfeld mit Bauern bei der Reisernte, im Hintergrund Wasserbueffel, Kuehe die die Strasse ueberqueren wollen aber nur lautstark angehupt werden, Holzhuette, Resifeld, Kiosk, Holshuette, Mopedwerkstatt, Reisfeld usw usw.. Allerdings sind die Strassen betoniert. Und die Bauern, wie aber auch viele Menschen in er Stadt, tragen die typischen Strohhuete die man immer auf den Postkarten und im Fernsehn sieht. Man bekommt sie fuer knapp 1 Dollar. Aber irgendwie merkte man schon hier, dass die Athmosphaere anders ist, besser ist.
Vietnam ist sozialistisch strukturiert. Spaetestens wenn man die Plastikscheine, den Dong, genauer betrachtet hat, ist das klar. Von jedem dieser Plastikscheine, und davon gibt es viele, laechelt ein gluecklich schauender Ho Chi Minh einem entgegen. Und zwar wirklich von jedem Plastikschein. Egal ob 1000 DOng oder 100 000 DOng. Das Motiv ist immer dasselbe, lediglich die Farbe und Groesse unterscheidet die Scheine. Dazu kommt, dass in Saigon an jedem Staatsgebauede (das sowieso schon Ho CHi Minh das, und Ho Chi Minh jenes, oder offizielles Ho Chi Minh Buero fuer blablabla heisst) die sozialistische Flagge haengt. Gelber Stern auf roten Hintergrund.
Boese Zungen meinen aber, dass das nur oberflaechlich so waere und von der HAuptstadt vorgeschrieben. Das merkt man vielleicht auch daran, dass Ho Chi Minh Stadt, so der Name wie die Hauptstadt ihn will, langsam aber sicher eher wieder Saigon genannt wird. Ich persoenlich finde Saigon schoener.
Saigon hat etwa 7 Millionen EInwohner und 4 1/2 Millionen Mopeds und Mofas. Das ist kein Scherz und steht so im Reisefuehrer. Auch die Vietnamesen selbst sagen das. Es gibt also hunderte, tausende von nervigen, lauten und stinkenden Mopeds. Der Strassenverkehr ist scheinbar besser organisiert. Es gibt jetzt sogar Strassenbegrenzungen, mehr Strassenschilder, gekennzeichnete Doppelspuren und Zebrastreifen. Westliche Merkmale die man adaptiert hat, an die sich aber niemand haelt
. Ok, an rote Ampeln wird sich weitestgehende gehalten, aber nur deswegen, weil die Lebensgefahr zu gross ist. Saigon verzeichnet jedes Jahr 12 000 Verkehrstote. Man wird relativ viele westliche Merkmale finden. FAstfoodketten z.b.. Viel Elekronikindustrie hat sich hier angesiedelt. Samsung, Canon, Toshiba usw. ABer ansonsten ist es natuerlich schon touristisch ausgelegt. Es gibt auch sehr viele Touristen hier. In den kleinen Strassen stehen teilweise 1 Souvenirshop nach dem anderen. Dazwischen immer mal wieder eine der vielen GArrkuechen oder eine Kneipe oder eine Art Disco. Denn davon gibt es auch sehr sehr viele. Sehr viele Restaurants und Kneipen findet man sowieso in ganz Saigon. Was auch auffaellig ist, ist das die Menschen sehr freundlich sind. NAtuerlich sind die TukTukfahrer wie ueberall, aber der REst ist groestenteils enorm hilfsbereit und freundlich.
Saigon ist auch relativ sauber. NAtuerlich wird es immer noch Umweltprobleme haben, aber vergleichsweise ist es wirklich sauber, und trotz der ueber 4 Millionen Mopeds wirkt das Chaos irgendwie ordentlich. Es klingt paradox aber irgendwie haengt das alles an einem grossen Flair.
Kulturell hat auch Saigon leider nicht wahnsinnig viel zu bieten. Heute war ich im botanischen und zoologischen GArten, aber der ist relativ klein,. NAch 3 Stunden war ich fertig. Es gibt eine alte Kirche, 2, 3 buddhistische Tempel, das unvermeidliche Ho CHi Minh Museum natuerlich, genauso wie das unvermeidliche Kriegsmuseum und Veteranenmuseum.
Doch was wirklich beeindruckend ist, ist das Mekong Delta das sich suedlich von Saigon ausbreitet und eigentlich die Zentrale Flaeche von Suedvietnam einnimmt. Das ist wirklich schoen. EIne Tour dorthin habe ich am Samstag unternommen, mit einer Bootsfahrt am Fluss entland in den Dschungel hinein. Es gibt viele kleine Inseln hier. 3 davon habe ich am Samstag besucht. Ich kann mich aber nur noch an den Namen von einer Insel, Unicorn Island, erinnern. Nichtsdestotrotz ist es landschaftlich wunderschoen. Sehr tropisch natuerlich, sehr viele Palmen. Kokosnusspalmen vor allem. Die Inseln sind nicht sehr gross und man kann sie ohne weiteres durchqueren. Kleine Doerfe ziehen sich dann entlang, daziwschen kleine gemuetliche Restaurants mit exotischen Fruechten, kleine Souvenirshops, dazwischen Imkern beim Bienepfegen zugucken, eine Python auf der Schulter tragen und in einem Familienbetrieb der Kokosnusssuessigkeiten herstellt kleine Kokosnusstoffees probieren, mit dem RAd zwischen den Palmen hindurch fahren.
Das Mekong Delta war einer der besten Tage bisher ueberhaupt.
Im grossen und ganzen war es das eigentlich. Wie bereits erwaehnt geht die Fahrt morgen auf die letzte Station zu.
Ich habe gehoert in Schopfheim ist es jetzt warm
. Nicht schlecht. Wurde auch Zeit das mal ein bisschen Sommer kommt.
Ok, ich wuensch euch weiterhin noch viel Spass, hoffe das es euch gut geht und bis in ein paar Tagen.
Viele Gruesse aus Saigon
Korbi
Kambodscha 08.07.07 – 10.07.07
10.07.07 Hey Hey zusammen,
die letzten Tage in Siem Reap war noch sehr interessant. Ein paar Km weiter suedlich gibt es einen relativ großen See, an dessen Ränder sich Doerfer niedergelassen haben und darum wetteifern, wer am weitesten sein Haus auf den See hinaus bauen kann. Sie stehen dann auf langen Bambusstelzen, die schon stark mit Algen u.a. bewachsen sind. Auch hier ist natuerlich die Armut enorm. Es sind Holzhaueser, aber manche Waende bestehen nur aus ein paar zusammengebundenen Bambusstecken. Die Daecher sind mit Stroh oder Bananenblaettern bedeckt. Das Boot ist zumindest teilweise Wasserdicht, aber es gibt eine Pumpe die sorgfaeltig das Wasser wieder ion den See zurueckpumpt. Der Motor stink graesslich, ist vermutlich selbst zusammengebaut. Nichtsdestotrotz haelt alles und ueberhaupt faehrt das Boot sehr gut. Die Doefer sind natuerlich touristisch ausgelegt. Es gibt Souvenirhaueser auf dem See. Meistens sind die Souvenirstaende von kleinen Maedchen, vielleicht 10 bis 13 Jahre gefuehrt. Die Kleidung ist unsauber und manchmal auch ein bisschen zerissen. Natuerlich sollen sie fuer Mitleid sorgen, denn im Hintergrund wacht immer ein Erwachsener. Aber schwer faellt es da einem schon. Spaeter dazu mehr.Nach den Seedoefern ging es mit dem Tuk Tuk weiter zum Kriegsmuseum, wo in einem relativ kleinem Areal alte Panzer und Haubitzen vor sich hinrosten. Das Kriegsmuseum wird von Minenopfern geleitet. Wie schon erzaehlt haben die Kambodschaner nach wie vor etwa 10 Millionen Minen. 2000 Minenfelder sind identifiziert. Die UN ist u.a. damit beschaeftigt Felder zu raeumen. Doch sowohl in Siem Reap wie auch vor allem in Phnom Penh sieht man immer wieder Verstuemmelte. In diesem Kriegsmuseum sind auch kleinere Areale abgesperrt wo immer noch Minen liegen. Teilweise sieht man sie auch. Ein rotes Schild mit Totenkopf und „Danger Mines“ kennzeichnet die Plaetze. An gut ausgetretenen Pfaden kann man daran vorbeilaufen. Nach dem Kriegsmuseum ging’s zu den Killing Fields wie sie vn den Kambodschanern genannt werden. Es sind Massengraeber, wo kleine buddhistische Tempel stehen und die Knochen in glaessernen Behaeltern ausgestellt sind um an die Ermordeten zu erinnern.Am naechsten Tag ging es mit dem Bus nach Phnom Penh. 6 Stunden waren angekuendigt, 10 haben wiur gebracht. Die staendigen Pinkelpausen und Stopps an Touristenlaeden verzoegern hier alles. Der Bus war alt. Kein Touristenbus eigentlich. Trotzem hat man staendig halt gemacht. Abgesehen von 3, 4 weiteren Backpackern war der Bus voll mit Kambodschanern. Der Kambodschaner neben mir hat irgendwann eine Tuete mit gerillten Heuschrecken herausgeholt. Wie sie schmecken? Frittiert und nach Oel. Das ist eigentlich alles. Trotzdem wuerd ich glaub nicht nochmal probieren, denn die meisten liegen in den prallen Hitze. Die Strasse ist diesmal weitestgehend betoniert, aber trotzdem nicht eben. Die Strassen entlang liegt ein Reisfeld nach dem anderen. Dazwischen aermliche Holzhuetten, selten mal ein Steinhaus. Kuehe und Bueffel laufen ueber die Strasse, dann wird 1 Minute lang gehupt. Ueberhaupt wird staendig gehupt. Am spaeten Nachmittag dann Ankunft in Phnom Penh., Ich war noch nicht mal aus dem Bus draussen, da haben mir schon 3 Tuk Tuk Fahrer ihre Guesthouses gegen die Scheibe geklatscht. Draussen bin ich nicht mal richtig an mein Gepaeck gekommen. 20Tuk Tuk Fahrer haben allge fragt ob ich n Tuk Tuk brauch. Das hat n bisschen genervt. Aber wenn man ihnen sagt man braucht jetyt erstmal 2 Minuten alleine, lassen die meisten ab. Aber ein par Zaehe gibts immer, mit einem bin ich dann auch mitgefahren. Phnom Penh erinnert ein bisschen an Bangkok. Aber es ist weit nicht so modern oder technisiert. Weder gibt es Strassenbahnen noch sowas wie Ampeln. Der Verkehr ist sowieso recht interessant. Im Grunde fährt jeder so wie er will. in Siem Reap hab ich ne Fahrschule gesehen, da musst ich lachen. Was bei Phnom Penh auffaellig ist, es hat recht wenig kulturelles zu bieten, dafuer riessige Maerkte. Es gibt allein im Zentrum 3 grosse Maerkte. Dort bekommt man eigentlich fast alles. Exotisches Obst, Fleisch, kopierte Waren wie Taschen und Kleidung und Schuhe, Uhren, Schmuck, Seide und Stoffe, Haushaltswaren usw. 95%ist Kitsch. Aber die Seide und Stoffe hier sind sehr schoen. Manchmal gibt es auch ganz netten Schmuck, aber das meiste ist kitschig gemacht. Die Leute hier sind sehr sehr freundlich. Genauso wie die Thais stehen Kambodschaner immer gern dazu bereit Leuten zu helfen. Natuerlich versucht man auf den Maerkten die Touristen zu bescheissen, und die Tuk Tuk Fahrer sowieso. Aber die meisten Leute hier sind wirklich nicht sowas wie reich. Es gibt eigentlich nur eine Sache die wirklich nervt. Und das sind alte Rote Khmer Freunde, die versuchen die Touristen auf ihre Shooting Ranches zu locken. Es gibt noch unendlich viele Moerser, Maschinengewehre, Granaten usw, in Kambodscha. Alles mind 15 Jahre alt, aber sie funktionieren noch. Seit Kambodscha fuer Touristen interessant geworden ist, haben sich sogenannte Shooting Ranches etabliert. Fuer ein paar Dollar kann man hier mit dem Maschinengewehr rumfeuern bis hin zum Granatwerfern.Das erste was ich gehoert hab als ich mein etwas schmutziges Gusthaus beziehen wollte war, ob ich nicht zur Shooting Ranch wolle, mal erleben wie das so ist Leute zu toeten und ueberhaupt waren ide Roten Khmer doch toll, weil sie eben so viele getoetet haben. Das ist hier ein Phaenomen das leider schrecklich verbreitet ist. Vor allem unter Tuk Tuk Fahrern. Mehr kann ich zu Phnom Penh bzw. Kambodscha gar nicht sagen. Landschaftlich ist es sicherlich gigantisch, auch kulturell wie Ankor Wat etc. ist es super. Die meisten Menschen sind sehr sehr freundlich. Das Essen ist gut. Wobei ich Phnom Penh jetztr nicht so toll finde wie Siem Reap. Es war zwar laendlicher, aber die Athmosphaere war besser. Leider muss man aber auch sagen, dass meiner Meinung nach Kambodscha noch kein Tigerstaat ist, wie wir das in Erdkunde gelernt haben. Hoechstens Siem Reap und Phnom Penh kommen vielleicht an diesen Status ran.
Auf jeden Fall läuft es nach wie vor sehr gut. Donnerstag oder Freitag ist geplant nach Saigon weiterzufahren, also nach Vietnam, denn mehr als 2, 3 Tage lohnt sich Phon Penh glaub leider nicht so.Ok, ich hoffe ihr seid alle wohl auf, ich hab gehoert das Wetter ist schlecht in Deutschland
. Trotzdem eben hoffe ich das es allen soweit gut geht. Weiterhin noch viel Spass
Gruesse Gruesse Korbi
Kambodscha 05.07.07 / 06.07.07
Hey hey,
ok, 6. Tag der Reise und der 1. in Kambodscha in Siem Reap. Nach 14 Stunden Busfahrt von Bangkok nach Siem Reap endlich angekommen. Bus und Strasse waren in Thailand noch gut. Aber nachdem sich Thais und Kambodschaner leider nicht besonders gut verstehen (angeblich haben die Kambodschaner mal die Thai Botschaft angezuendet und ihren Koenig beleidigt ) (Thailand liebt seinen Koenig … uerberall sind Plakate, Schreine und Denkmaehler von dem…. ) ging das mit dem Grenzpassieren leider nicht so einfach. 2 Stunden hat das gedauert, mit einem Fussmarsch weil sie eine Art Sperrzone beim Grenzuebergang eingerichtet haben…. Also 2 Stunden spaerer dann auf kambodschanischer Seite hats auch lustigerweise gleich angefangen zu regnen. Hier ist grad Regenzeit. Es regnet zwar nicht so oft, jeden Tag 1 mal, aber wenn dann richtig. Aber nicht so lange, ne Stunde circa. Danach gings nochmal 6 Stunden mit dem Bus nach Siem Reap weiter. Allerdings hat Kambodscha nur in den Grossstaedten betonierte Strasse. Auf dem Land keine. Es ist ungefaher so als fahre man stetig ueber unseren Parkplatz am THG. Das die Achsen des Busses da mitgemacht haben war eigentlich ein Wunder, aber irgendwie wars auch lustig. Alles in allem hat die Bussfahrt super ivel Spass gemacht und war ein tolles Erlebnis, dass sich vermutlich wiederholen duefte wenns Richtung Vietnam geht (naechstes Wochenede denk ich, evtl etwas frueher). In Siem Reap bin ich dann in einem Guesthouse abgestiegen. Die sind zwar nicht so super ausgestattet, kosten aber wenig. Dieses jetyt 5 Dollar die NAcht. Und es gibt immerhin n Bett, fliessend warmes Wasser und sogar Kabel Tv (bedeutet aber das man trotzdem fast nur asiatische Programme bekomt). Troztdem ist das ganz gut und ich denki ich bleib noch bis mind Sonntag hier. evtl Montag. Dann gehts weiter nach Phnom Penh. Gestern war vor allem die Armut auffaellig, vor allem auf dem Land. Das meiste sind notduertig zusammengezimmerte Holzhuetten die wegen dem vielen Wasser auf Pfaehlen stehen. Dazwischen immer wieder die gruenen Reisfelder, in denen sich alle moeglichen Schlangen wimmeln sollen (hab bisher leider abgesehen von der Schlangenfarm noch keinen gesehen). Die Daecher schienenn oft undicht zu sein. Entweder Wellblech oder Bananenblattdaecher. Alles ist von dem Regen total aufgewuehlt, schlammig und die „Strasse“ wird aufgeweicht. Es gibt demnach auf dem Land weder fliessend Wasser, noch Strom oder aehnliches. Hin und wieder sieht man einen Generator (Benzin bekommt man wirklich ueberall, teilweise abgefuellt in 1 Liter Flaschen). Es wird rasch dunkel, etwa um 6 Uhr. Zwischendurch sieht man noch UN FAhrzeuge vorbeifahren (bis 1994 Rote Khmer Herrschaft) (Kambodscha ist nach wie vor stark von Landminen verseucht. Auf dem Land passieren oft „Unfaelle“ leider) (2004 Versuch von einigermassen demokratischen Wahlen, lief solala, jetzt konstitutionelle Monarchie) (Seit 1993 ist die UN im Land und ueberwachte yu Beginn Entwaffnung der Khmer und ab 1994 die Wahlen usw.) Auf dem Land gibt es auch nur selten Autos. Fahrraeder sind die gaengigsten Transportmittel. Manchmal gibt es aber auch Mofas, ganz selten ein Auto. (In den groessen Staedten gibts quasi nur so Mofas). Manche haben sich ein Gefaehrt selbst gebaut. Waegen werden aber auch oft per Hand gezogen.
Das Essen allgemein scheint gut zu sein. Es wirkty ein bisschen chinesisch, aber meistens ist es i Wog zusammengewuerfelt und gebraten. Wirklich exotische Dinge zum essen hab ich bisher noch nciht gesehen, war aber noch nicht in Siem Reap Innenstadt. Heute standen die Tempel auf dem Programm. Ankor Wat etc. Das Ganze ist etwa 1 km, von hier. Es sind 4 grosse Tempelanlagen. Ankor Wat ist nur die bekannteste, weil am besten erhalten. Wer den Film Tomb Raider gesehen hat, hat auch schon mal eine Tempelanlage gesehen> Ta Brohm. Dort wurde der Film wohl gedreht. Allerdings sieht das dort nicht ganz so aus wie im Film. Es ist wesentlich zerfallener, wesentlich unzugaenglicher. Man kann sich einen Fuehrer mieten der fuer 20 Dollar einen den ganen Tag von Anlage zu Anlage faehrt (die Anlagen sind alle 1 bis 3 Km von einander entfernt.). Auch der Eintrittspreis belaueft sich auf 20 DOllar. Man merkt an den Preisen dass das ganze absolut touristisch ausgelegt ist und so ists dann schlussendlich auch. Sehr viele Einheimische bieten dort ihre Waren an: Speisen, Getraenke, Handwerkskunst, Ketten, Taschen, Bilder usw usw. Meiust bezahlbar, aber wuerde man bei jedem was kaufen der einen anredet deswegen (und das ist wirklich jeder StandinhaberIn), wuerde man innerhalb von nem halben Tag totale Ebbe im Geldbeutel haben. Insgesamt kann man fuer 1 bis 2 Dollar ganz gut yu Mittag Essen. Fuer Getraenke muss man etwas dasselbe rechnen.
Kommt man bei den Alagen aber etwas von den touristischen Hauptstrassen weg, ist man im Prinzip mitten im schwuelen Tropenwald wenn man so will. Dort ist es viel lustiger da man nicht nur die Tempelanlaen sieht, sondern auch Kleintier wie 20 cm lange Tausendfuessler, viele bunte Schmetterlinge, Spinnen, Froesche, Krabben und Krebse (es gibt viele Wasserflaechen). Angeblich hats auch einige Schlangen aber davon hab ich wie gesagt noch nichts mitbekommen. Auch muss man nicht staendig an den Staenden vorbeilaufen, wo 10jaehrige Kinder ihre Waren anbieten. Denn man spielt natuerlich auf Mitleid. Und oftmals gelingt das auch, denn die Lebensverhaeltnisse sind teilweise wirklich schlimm und da faellt es einem nicht schwer mal ein Armband fuer 1, 2 DOllar abzukaufen. Aber eben wie gesagt, wenn staendig gleich leerer Geldbeutel.
Die Tempelanlagen sind toll, aber leider oft sehr zerfallen. Das alles ist denk ich beeindruckender wenn man die Bilder sieht und deswegen will ich damit erstmal nicht so sehr langweilen. Aber alles in allem wars ein toller Tag, wenn auch mit Fuehrer und Eintritt nicht ganz billig. Auf alle Faelle erlebenswert.
Fuer morgen sind vielleicht die floating markets / Villages geplant, aber ich weiss nicht genau wie weit weg das von hier ist.
Also, ich hoff es geht euch allen gut und ihr seid alle wohl auf!
Viele liebe Gruesse aus Siem Reap
Korbi
Thailand Bangkok 1. Eintrag
So, es ist halb 11 und mein letzter Tag in Bangkok. Morgen geht ein Bus (11 Stunden ab 8 Uhr ) nach Siem Reap in Kambodscha. Das ist ziemlich genau in der Mitte etwas noerdlich. Gleich bei Ankor Wat. So nach 3 Tagen Bangkok, was kann man da sagen. Es ist gut auf alle Faelle. Zu Beginn noch mit gemischten Gefuelhlen, weil es regnete (Regenzeit aber die Schauer sind sehr kurz) und irgendwie kaum jemand mehr als 5 Worte Englisch sprach. Gut, das mit dem Englisch stimmt bisher immer noch ƒº aber man kommt zurecht. Habe grad die ersten 261 Bilder geladen. Und die Klimaanlagen kuehlen einen immer von rund 30 Grad auf vielleicht 15 Grad runter. Denn das Klima hier ist enorm tropisch. Sehr sehr schwuel. Aber das macht eigentlch nichts. Nach den ersten 20 Stunden Kopfweh hat man sich total gewoehnt. An Klima, Autoabgase (Bangkok leidet enorm unter seiner schglechten :Luft¡K. Es ist aber auch damit wirklich schlimm¡K) und Zeitumstellung (ihr seid 6 Stunden zurueck) gewoehnt man sich innerhalb von 2 Tagen ohne Probleme.
Nach der Ankunft im Hotel bin ich eigentlich nur mal ein paar Stunden eifnach durch die Gegen gelaufen. Leider bietet\ Bangkok selbst kaum was kulturelles, nur die Umgebung, die Zentralebene bietet n bisschen was. In Bangkok selbst findet man vor allem Autos, Tuk Tuks (Rickschas), Garrkuechen an den Strassenraendern, kleine Laeden und viel Armut. AUch wenn Thailand yu den aufstrebenden Tigerstaaten zaehlt, leben troztdem viele Leute hier in Lebensverhaeltnissen die teilweise wirklich dramatisch sind, Kein fliessend Wasser, hoechstens Strom, den staendigen Abgassen ausgesetzt und viel Muell. Siherlich geht es manchen sehr gut, dass sieht man daran dass es Gucci und Armani, Lacoste und Ralph Lauren Laeden gibt. Auch der skytrain, die riesigen 3 Einkaufshaueser und ueberhaupt die Wolkenkratzer hier sind Wahrzeichen fuer Reichtum und Wohlstand. Doch wie immer nur bei wenigen. Das war so das erste auffaellige¡K Das naechste war, dass das Leben hier ungeheuer wuselig ist. Enorm viele Menschen zwischen enorm vielen Autos und enorm vielen Restaurants und Garrkuechen. Und alle betreiben ihr Geschaeft. Ueberall ist was los. Aber ok, tzpisch Grossstadt halt. IDe Garrkuechen sind auch ganz lustig. Auch wenn sie Huehnchen und Fisch und Gemuese anbieten, so haben viele doch auch Hund, kleien Aale, Krustentiere, gebratene Heuschrecken und anderes Krabbeltier was icvh bisher noch nicht erkennen konnte. Mal schauen was noch kommt. Aber trotz allem herrscht hier jede Menge Leben und das macht wirklich einen positiven Eindruck. Auch sind die Menschen enorm freundlich. Auch wenn sie eigentlich kein Wort englisch koenen oder maximal 10, so versuchen sie immer zu helfen. Gut, zugegeben, die Taxifahrer und so eher nicht, aber alle anderen auf alle Faelle. Insofern ist das wirklich toll hier.
Gestern war ich noch bei der river kwai Tour dabei. Vielleicht hat jemand die Bruecke am Kwai gesehenb. Das ist 3 Stunden Autofahrt von hier. Mit Auto, und Zug und Speedboot dorthin, war ne ziemlich aktionreiche und gute Tour. Auch das Mittagessen (ywar keine gebratenen Heuschrecken aber irgendwelches interessantes Gemuese, ich glaub u.a. Magnyok usw.). war sehr lecker. Ueberhaupt ist das Essen sehr gut. Auch die Tour war cool. Zum Abschluss gabs noch Elefantenreiten, aber das war leider maessig erfolgreich, Klar war das Reiten schon toll. Elefanten sind klasse Tiere. Aber sie wurden nicht gut behandelt. Angekettet und geschlagen auf viel yu kleinem Terrain¡K leider erst zu spaet gesehen. Also hatte das einen faden Beigeschmack. Ansonsten wars ein erfolgreicher Tag., Der naechste Tagm also heute, bestand aus Busticket kaufen, was wunderbar geland, Schlangenfarm., Chinatown, Innenstand, und Ocean World. Chinatown muss ich sagen war leider nur solala. Es unterschiedet sich nicht gro- vom Rest ausser das ueberall iorgendwelche Drachen abgebildet sind, bzy die Haueser und Daecher im traditionellen chinesischen Stil gebaut sind. Schlangenfarm und Ocean World waren klasse. Auf der Schlangenfarm haben sie u.a. gezeigt wie sie gemolken warden und das Antiserum produziert wird. So ne Koenigskobra nur 2 Meter we gist schon ganz beeindruckend. Ocean World war auch ziemlich gut. Ist das groeste Aquarium in Asien. Sehr huebsch gemacht, mit vielen vielen exotischen FGischen und Krustentieren. Da gabs dann noch Haifuetterung, war auch ganz gut, wobei die Haie jetzt nicht so gross waren. Aber alles ziemlich gut gemacht.
Zu allem gibts auch jede Menge Bilder.
So, das war jetzt mal der Schnelldurchlauf der ersten 3 Tage. Enschuldigt die Rechtschreibfehler .. englische Tastatur.
Ich hoff euch gehts allen gut daheim, eure Urlaube sind (waren) toll und send euch viele Gruesse.
Ah das mit den Postkarten aus Thailand wird evtl schwierig., Es gibt zwar Postkarten aber niemand der Briefmarken verkauft,Muss mal schauen wie das noch wird Also wie gesagt, hoffe euch gehts allen gut und alle sind wohl auf.
Wuensch euch noch viel Spass und viele Gruesse
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